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  • NIKA-Konferenz

    How we win

    Rechtsruck hier, Rechtsruck da. Es mag einem erscheinen, als sei schon alles verloren. Aber das Bild stimmt so nicht, denn auf der anderen Seite gibt es zahlreiche Bewegungen und Initiativen, die für eine andere, eine solidarische Gesellschaft eintreten. Vom 18. bis zum 20. Januar wollen wir auf der dritten NIKA-Konferenz in Berlin über unterschiedliche Analysen, Strategien und Ziele ins Gespräch kommen, um herauszufinden, wie wir gemeinsam eine bessere Welt gewinnen.

    Auf dem Programm stehen Podien zu antinationalen Strategien mit Plan C (Großbritannien), Kolektiv 115 (Tschechien), autonome antifa w (Österreich), We‘ll come united, dem Frauen*streiknetzwerk und Anderen. Außerdem gibt es eine Reihe von Workshops zu Presse- und Medienarbeit, Tipps für Aktionen, die Gestaltung offener Treffen, feministische Strategien gegen den Antifeminismus der Neuen Rechten und vieles mehr.

    Das Programm und alle wichtigen Infos gibt es auf dem Blog von Nationalismus ist keine Alternative.


    Escape Söder

    Am 19. Januar feiert die Mitmachkampagne NIKA Bayern im Kafe Marat. Los geht es mit einem Vortrag zur Neufassung des Polizeiaufgabengesetzes und der autoritären Formierung von Sebastian Färber und Pascal Neuert.
    Auf der Bühne gibt’s Rap von LMF (Refpolk & Ben Dana) und Alternative RNB von NKalis. Danach wird aufgelegt.

    NIKA steht kurz für „Nationalismus ist keine Alternative“. NIKA Bayern ist eine Mitmachkampagne gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck und die Akteure, die ihn vorantreiben. Dabei wollen wir nicht bei reinen Abwehrkämpfen stehen bleiben, sondern für linke Forderungen und Projekte in die Offensive gehen. Es geht also darum, gesellschaftliche Alternativen von links sichtbar zu machen und durchzusetzen.

    19.1.19 Kafe Marat (Thalkirchnerstraße 102)
    Offen ab 20 Uhr


    Antifa-Café

    Geschichte, Ideologien und Strukturen der „Neuen Rechten“

    mit Robert Andreasch

    Viele sind derzeit ja regelrecht fasziniert von Denen, die sich selber als „Neue Rechte“ beschreiben oder von Dritten so bezeichnet werden. Sei es von der „Identitären Bewegung“ („Jung, hip, rechtsextrem“, Hannoversche Allgemeine), von Martin Sellner („Martin Sellner hört Hip Hop und hasst den Islam“, zeit.de), Götz Kubitschek („Der dunkle Ritter Götz“, Der Spiegel), Caroline Sommerfeld („A Very German Love Story: When Old Left and Far Right Share a Bedroom“, The New York Times) oder von der „Konservativen Revolution“ (Alexander Dobrindt) sowie der vorgeblichen Intellektualität am rechten Rand („Die schreiben Artikel auf einem Niveau, bei dem man erst mal ins Schleudern kommt“; Buchhandlung Lehmkuhl).

    Doch ist das mit dem Faschismus echt so kompliziert? Insbesondere für Einsteiger_innen erläutert Robert Andreasch kompakt die lange Geschichte der „Neuen Rechten“ und ihre Akteur_innen und gibt einen Einblick in ihre rassistischen und nationalistischen Ideologien, ihre Mythen, Begriffe und Strategien.

    Robert Andreasch ist Mitarbeiter der Antifaschistischen Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e. V. (a.i.d.a.) und arbeitet als Autor, Journalist und Sachverständiger zur radikalen Rechten in Süddeutschland.

    Beginn 20 Uhr | Vortrag 21 Uhr

    Do. 3.1.19 Kafe Marat (Thalkirchnerstraße 102)


    How We Win

    Vom 18. bis zum 20. Januar findet an der Humboldt-Universität zu Berlin die dritte bundesweite Konferenz der Kampagne Nationalismus ist keine Alternative statt.

    Es reicht nicht mehr, nur dagegenzuhalten. Auch wenn es jetzt dringlich ist, die neuen Faschisten in die Schranken zu weisen, so dürfen wir doch nicht aus den Augen verlieren, was uns dazu antreibt: Die Möglichkeit einer Welt ohne Gewalt und Ausbeutung. Solidarität und das gute Leben für alle! Bauen wir also gemeinsam eine handlungsfähige antifaschistische Linke auf, die sich wieder traut, danach zu fragen, wie sie gewinnen kann.

    Kommt Ende Januar zur dritten Konferenz der Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative“ nach Berlin!


    Antifa-Soli-Auktion

    Antifaschistische Jugend – Heraus zur Antifa-Soli Versteigerung!

    Alle Jahre wieder braucht die Antifa Geld und beendet das Jahr mit der legendären Benefiz-Versteigerung zu Gunsten antifaschistischer Politik in München.

    Bringt alles, was ihr für einen guten Zweck in Geld verwandelt sehen wollt auf unseren Gabentisch: egal ob Laptops von CDU-Politikern, die über die Feiertage selbst gestrickte Hassi für die kalten Tage, oder kultige Politplakate aus der WG – alles kommt unter den Hammer. Zusätzlich haben wir wie immer allerlei Schätze und Überraschungen organisiert, die ihr nur an diesem Abend ersteigern könnt!

    Für kulinarische und musikalische Köstlichkeiten ist ebenfalls gesorgt.

    28.12.2018 Kafe Marat
    (Thalkirchnerstraße 102)

    Offen ab 20 Uhr


    Antifa-Café

    Haltung des prinzipiellen Verdachts: Antiziganismus und Polizei
    mit Markus End

    „Salvini will Roma zählen lassen“: Deutsche Medien haben die Pläne des italienischen Innenministers zurecht scharf kritisiert. Doch wie sieht es eigentlich in Deutschland aus?

    Von der Einrichtung des sogenannten ‚Zigeunernachrichtendienstes‘ 1899 in München lassen sich personelle, institutionelle und materielle Verbindungslinien bis in die Bundesrepbublik ziehen. Im Nationalsozialismus waren Münchner Polizisten maßgeblich an der Organisation des Völkermordes beteiligt. Der Schwerpunkt des Vortrags wird nach einer kurzen historischen und theoretischen Einbettung darauf liegen, die heutige Situation darzustellen. Dazu werden vielfältige Beispiele gegenwärtiger antiziganistischer polizeilicher Ermittlungsansätze vorgestellt, analytisch eingeordnet und kritisiert.

    Beginn: 20 Uhr / Vortrag: 21 Uhr
    06.12.18 Kafe Marat (Thalkirchnerstraße 102)


    Antifaschistischer Kongress Bayern

    Dieses Jahr wird in München bereits zum fünften mal der bayernweite antifaschistische Kongress stattfinden. Vom 1. bis zum 4. November 2018 gibt es in DGB-Haus und Kafe Marat reichlich Gelegenheit für Ausstausch und Diskussion über die aktuellen Verhältnisse, antifaschistische Gegenstrategien und eigene Perspektiven. Neben zahlreichen Vorträgen, Diskussionspodien und Workshops stehen auch eine Stadtführung, eine Zeitzeuginnenveranstaltung und einiges mehr auf dem Programm. Auch Kultur, Konzert und Party werden nicht zu kurz kommen.

    Alle Infos, Programm usw. findet ihr auf: antifakongress.blogsport.eu


    Wer schweigt stimmt zu

    Am 14. Oktober werden mit der AfD das erste Mal seit vielen Jahrzehnten, Faschist_innen in den bayerischen Landtag einziehen. Und auch die CSU wird, einem für sie desaströsen Wahlergebnis zum Trotz, alles daran setzen, die autoritäre Formierung der Gesellschaft voranzutreiben und Millionen Menschen ein gutes Leben vorzuenthalten.

    Über die letzten Wochen und Monate sind wir gegen Rechtsruck, rassistische und menschenverachtende Hetze, für verfügbaren Wohnraum für Alle und eine Seebrücke auf die Straße gegangen. Auch über die Landtagswahl hinaus, werden wir diese breite progressive soziale Bewegung fortsetzen. Am Tag der Wahl werden wir den rechten Menschenfeinden zeigen, dass sie auch die nächsten Jahre mit unserem Widerstand zu rechnen haben und unser Kampf für eine solidarische Gesellschaft weitergeht.

    Kommt am 14.10. alle um 19 Uhr zum Stachus in München.


    Wir sind alle drohende Gefahr

    München ist im Demo-Mode, das nächste Ding ist am 3. Oktober geplant. Dabei soll der Drive von #ausgehetzt und der Demo gegen das neue bayerische Polizeiaufgabengesetz zusammengebracht werden. Auch die Kampagne Nationalismus ist keine Alternative ruft zu der Demo auf: Kommt in den antifaschistischen Block gegen PAG, Rechtsruck und die Normalisierung des völligen Abfucks! Das PAG und der ganze Gefährder- und Präventivrepressionsmist zielt auf uns alle. Vielleicht wäre es an der Zeit, tatsächlich zur drohenden Gefahr für das herrschende Elend zu werden.

    3. Oktober 2018
    13 Uhr Odeonsplatz

    Über Bayern, die Polizei und ihr neues Aufgabengesetz: Welcome To Paradise


    NoS20: Letzte Infos

    Am 20. September wollen sich die Staats- und Regierungschefs der EU in Salzburg zu einem informellen Gipfel zu den Themen „Innere Sicherheit“ und „Bekämpfung der illegalen Migration zusammenfinden. Hier gibt es die letzten Infos zu den Protesten:

    Rechtshilfe / EA / Legal Team: 0043 681 104 866 84
    Erreichbar ab 19. September, 10 Uhr.

    Aktionskarte und Informationen der Rechtshilfe in verschiedenen Sprachen: summit-salzburg.mobi/de/infokarte-und-rechtshilfenummer

    Das Convergence Center in München ist am 19.9. ab 18 Uhr geöffnet.
    (Kafe Marat, Thalkirchnerstraße 102, München)
    Hier gibt es letzte Infos zu den Protesten in Salzburg, Rechtshilfetipps und eine Anlaufstelle für die Pennplatzbörse. Außerdem gibt es einen Vortrag über die oberösterreichische Tötungsanstalt Hartheim: Krieg gegen die „Unbrauchbaren“ – Bayern und die NS-Euthanasie in Schloss Hartheim. In dem Schloss wurden von 1940 bis 1944 rund 30.000 Menschen mittels Kohlenmonoxid ermordet.

    Der Zugtreffpunkt in München am 20.9. ist um 8:15 Ostbahnhof (Hinterausgang).

    Am Donnerstagabend gibt es wieder ein Convergence Center im Kafe Marat (Ab 20 Uhr)


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