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  • Gegen den 1000-Kreuze-Marsch in München

    Am 11. Mai wollen in München antifeministische Fundis gegen ein Recht auf Schwangerschaftsabbruch und damit gegen das Selbstbestimmungsrecht von schwangeren Personen auf die Straße gehen. Dagegen wird es Proteste geben:
    Treffpunkt für die feministische Demo am 10. Mai. ist 19:30 Uhr am Karl-Stützl-Platz.

    Am Samstag. den 11.5. geht es ab 13 Uhr vor der Frauenkirche los. Damit ihr wisst, wo es danach hingehen könnte, gibt es eine Aktionskarte. Ihr bekommt sie in gedruckter Form bei allen drei am Samstag angemeldeten Kundgebungen:

    - Kundgebung Pro Choice München 13:00-14:30 an der Frauenkirche
    - Kundgebung Frauen*streik 14:30 Haus der Kunst
    - Kundgebung NIKA-Bayern 14:30-19:00 Luitpoldbrücke

    Die Karte als PDF zum Download.
    Den EA erreicht ihn unter der 089 448 9638.

    Eure Bezugsgruppe hat ein Smartphone? Dann könnt Ihr Euch via Twitter unter dem Hashtag #muc1105 aktuelle Informationen einholen und teilen. Der „offizielle“ Account ist: @asa_muenchen.
    Alle Infos: prochoicemuc.noblogs.org


    Beyond Borders – Beyond Capitalism – Beyond Europe

    NIKA-Block auf der “Europa Für Alle”-Demo in München

    Die Europawahlen stehen an und dass die Fans von Vaterland, Faschismus und Ertrinkenlassen einen weiteren Sieg einfahren werden, ist quasi ausgemachte Sache. In der EU läuft es gerade ohnehin nicht so glatt. Großbritannien versucht sich der Freizügigkeit der EU-Arbeitskräfte zu entledigen, während sich Waren und Kapital weiterhin frei im EU-Binnenmark bewegen sollen und die Salvinihofers Nation und Heimatkitsch in Stellung bringen gegen „EUdSSR“ und Globalisierung. Am 19.5. soll unter dem Motto „Ein Europa für alle“ in vielen europäischen Städten gegen Nationalismus und Rassismus demonstriert werden, auch in München. Das finden wir erstmal gut, denn diejenigen, die sich dafür auf die Schultern klopfen, dass sie sich “von Kinderaugen nicht erpressen lassen“, haben wir eh schon lange auf dem Kieker. Wenn der nationalistischen Internationalen allerdings ein Patriotismus des liberalen Europa entgegengehalten wird, machen wir nicht mit und das nicht nur weil dieses Europa ein relativ exklusiver Club mit mörderischen Außengrenzen ist. (weiterlesen)


    Antifa-Café

    Beim Antifa-Café im Mai geht es um die aktuelle Situation an der Grenze Marokko-Spanien:

    Die vergessene Grenze?

    Das letzte Jahr hat ein weiteres Mal gezeigt, wie die EU den Schutz ihrer Grenzen über den Schutz der Menschen und ihrer Rechte stellt. Diktatoren werden zu Verbündeten, Seenotrettung wird kriminalisiert und die Grenzen selbst immer weiter ausgelagert. Während die EU somit das vermeintliche Ende ihrer Flüchtlingskrise feiert, sind Millionen Menschen weiterhin dazu gezwungen vor den Toren Europas ihre Würde, ihre Freiheit und – viel zu oft – ihr Leben zu opfern. Berichte über die Missstände und Repressionen entlang der Balkanroute, Libyen und der zentralen Mittelmeerroute dominieren die Medien. Doch obwohl die spanisch-marokkanische Grenze Hauptmigrationsroute im vergangenen Jahr war, ist diese medial vollkommen aus dem Fokus geraten.
    Jedoch ist vor allem die Doppelrolle Marokkos als Leitfigur der Afrikanischen Union und enger Verbündeter der EU in Fragen Migration von großer Bedeutung. Erst im vergangenen Dezember präsentierte sich das Königreich als zukunftsweisendes Land und lud die internationale Gemeinschaft zur Unterzeichnung des UN-Migrationspaktes nach Marrakesch.
    Gleichzeitig ist die Situation migrierender Menschen in Marokko nach wie vor katastrophal und nicht länger hinnehmbar. Es gibt regelmäßige außerrechtliche Massenverschleppungen, Hausdurchsuchungen, Plünderungen und willkürliche Inhaftierungen durch den rassistischen und repressiven Staat. Bei dem Versuch dieser Gewalt zu entkommen und nach Europa zu gelangen, verschwanden, also starben, allein im letzten Jahr mindestens 800 Menschen. Durch die Externalisierung der Außengrenzen unterstützt und finanziert die EU mit ca. 148 Millionen € jährlich weiter das Morden im Mittelmeer.
    Der Vortrag gibt einen Überblick über die aktuelle Situation an der marokkanisch-spanischen Grenze und spricht über Möglichkeiten und Schwierigkeiten aktivistischer Strukturen, explizit in der Grenzstadt Tanger.

    Wie immer gibt es außerdem Antifa-News, Essen und Musik

    2. Mai, Kafe Marat (Thalkirchnerstraße 102)
    Beginn: 20 Uhr / Vortrag: 21 Uhr


    Gegen den 1000-Kreuze-Marsch

    Radikale Abtreibungsgegner*innen planen am 11. Mai 2019 erneut einen Marsch der „1000 Kreuze für das Leben“ durch die Münchner Innenstadt, um so gegen Schwangerschaftsabbrüche zu protestieren.

    Diese antifeministische Hetze wird nicht unwidersprochen bleiben. So wird es am 10. Mai eine Demonstration durch München geben, die um 19:30 Uhr am Karl-Stützel-Platz startet. Am 11. Mai 2019 finden dann ab ca 13 Uhr die Proteste gegen den „1000 Kreuze Marsch“ in der Innenstadt statt. Achtet auf Ankündigungen.

    Alle wichtigen Infos gibt es bei Pro Choice München


    Keine Ruhe den Nazis

    Gegen die jährliche Reinhold-Elstner-Mahnwache der Neonazis wird auch dieses Jahr zu Protesten aufgerufen:

    Auch in diesem Jahr soll am 25. April auf dem Max-Joseph-Platz vor der Oper von 20 bis 21 Uhr die neonazistische Mahnwache “Reinhold Elstner – Dein Tod ist uns Fanal” stattfinden. 1995 hatte sich an diesem Tag der Holocaustleugner und ehemalige Wehrmachtssoldat Elstner vor der Feldherrnhalle selbst angezündet.

    Die Stilisierung des Altnazis Elstner zum Opfer stellt eine Verhöhnung der Verfolgten und Ermordeten des Nationalsozialismus dar.

    Kommt zu den antifaschistischen Protesten gegen die Nazi-”Gedenkwache” um 19:45 auf dem Max-Joseph-Platz vor der Oper!


    Time to act – Antifaschistische Skills

    Skillsharing-Tag am 27. April.

    Der gesellschaftliche Rechtsruck hält an: Die AfD schwimmt nach wie vor auf einer Welle des Erfolges, die Hetze verschiedenster rechter Akteure bestimmt nachwievor viele gesellschaftliche Debatten. Und während nach wie vor Hunderte Geflüchtete im Mittelmeer ertrinken, bauen AfD, CDU/CSU, SPD sowie Teile von Grünen und Linkspartei kräftig weiter an der Festung Europa, kriminalisieren die Menschenrettung durch Seenotrettungsorganisationen und geben sich alle Mühe, diejenigen die es dennoch nach Deutschland schaffen, schnellstmöglich wieder abzuschieben. Rassistische und antifeministische Aussagen werden gesellschaftlich diskutiert als wären sie eine Meinung unter vielen und nicht pure Menschenverachtung und selbst Rechtsterrorismus ist derart zur Normalität geworden, dass er vielen Medien kaum noch ausführliche Berichterstattung wert ist. Auch die Neonaziszene befindet sich im Aufschwung: Gerade im Osten, aber auch im bayerischen Hinterland kann diese vielerorts ungestört agieren, oft mit stillschweigender Duldung oder gar insgeheimer Unterstützung der lokalen Bevölkerung. Viel zu tun gibt es für Antifaschist*innen somit auf jeden Fall.

    Die Mitmach-Kampagne Nationalismus ist keine Alternative (NIKA) Bayern hat sich zum Ziel gesetzt sowohl linke und antifaschistische Gegenbewegungen zum Rechtsruck zusammenzuführen, als auch sichtbarer und schlagkräftiger zu machen. Doch eine kontinuierliche Arbeit gegen AfD, CSU und Co verlangt von uns bestimmte Fähigkeiten und Wissen. Diese zu vermitteln ist das Ziel des NIKA-Skillsharingtages „Time to act“. (weiterlesen)


    Neuer PGP-Key (04/2019)

    Wir haben einen neuen PGP-Key. Ihr findet ihn wie gewohnt unter KONTAKT oder klickt einfach hier.


    13 Jahre Antifa-Café

    Das Antifa-Café wird 13 und feiert das mit einem bunten Programm.

    Bini Adamczak:
    Beziehungsweise Revolution

    Im Oktober 2017 jährte sich die Russische Revolution zum 100.Mal. Anlass genug, die Ereignisse von 1917 durch das Prisma 1968 zu betrachten und beide Revolution in ein Verhältnis wechselseitiger Kritik zu bringen. Während 1917 auf den Staat fokussierte, zielte 1968 auf das Individuum. In Zukunft müsste es darum gehen, die ‚Beziehungsweisen‘ zwischen den Menschen in den Blick zu nehmen.

    Das tippel orchestra präsentiert:
    Tippeln am Rande des Abgrunds

    Stehen wir am Rande eines Abgrunds?! Die Konfrontation mit einer drastischen autoritären Formierung, die stetige Verschärfung unserer eigenen Lebensbedinungen und unser Wissen über die Geschichte, lösen das mulmige Gefühl aus, dass es noch viel schlimmer kommen kann. Derweil scheint unser eigentliches Ziel, die befreite Gesellschaft, in unereichbare Ferne gerückt. In der szenischen Lesung wollen wir mit Hilfe von Literatur und Musik, den Blick auf die Handlungsfähigkeit des Individuums richten, eben gerade auch in bitteren Zeiten. Wir wollen Aufbrüche in Abgründen aufzeigen

    Danach darf getanzt werden:

    Saal: Team Tütenhagel spielen steady Powersoul
    Raum 2: 80s mit DJ Lugosi & The Mighty Traxxolator

    5. April, Kafe Marat (Thalkirchnerstraße 102)
    20 Uhr


    Instagram

    Wir erobern weiter das Internet und sind jetzt auch auf instagram am Start! Tell your friends!
    www.instagram.com/antifa_nt/


    Am 23.3. nach Frankfurt

    Solidarität! Gegen den Rechtsruck in Staat und Gesellschaft.
    Demonstration, 23.03.19, Frankfurt am Main

    Für die Anwältin Seda Başay-Yıldız, Nebenklägerin im NSU-Prozess für die Angehörigen von Enver Şimşek, sind rassistische Drohschreiben nichts Ungewöhnliches. Im Dezember machte sie jedoch öffentlich, dass sie und ihre Familie von einem nationalsozialistischen Netzwerk innerhalb der Frankfurter Polizei Drohschreiben bekam. Inzwischen ist das vierte Schreiben des NSU 2.0 aufgetaucht und wiederholt werden interne Informationen der Polizeibehörde genutzt. Seda wird aus rassistischen Motiven bedroht. Opfer rassistischer Gewalt haben unsere Solidarität!
    Die Organisation von extrem rechten Zellen innerhalb der exekutiven Staatsapparate sind jedoch kein Einzelfall. Innerhalb des sächsischen Sondereinsatzkommandos (SEK) gaben sich zwei Beamte den Codenamen „Böhnhardt“, in Berlin versandten Polizist*innen Drohbriefe an linke Initiativen und der Bundeswehrsoldat Franco A. hortete Kriegswaffen und bereitete einen Terroranschlag vor. Das offizielle Veteranennetzwerk aus Elitesoldaten „Uniter“ plant konsequent die Liquidation von linken Politiker*innen und bereitete eine faschistische Putschsituation vor. (weiterlesen)


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