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  • Antifa Soli Auktion

    Am 29. Dezember steigt endlich die jährliche Benefizversteigerung zugunsten antifaschistischer Politik in München.

    Auch dieses Jahr kommen wieder Kunst und Kitsch, Kuriositäten und Kostbarkeiten unter den Hammer. Und ihr könnt mitmachen: Bringt missglückte Weihnachtsgeschenke, mit Liebe Selbstgebasteltes, vergessene und verstaubte Kleinode und wir verwandeln das Ganze in Solikohle.

    Wie gewohnt wird der Abend mit kulinarischen und musikalischen Delikatessen abgerundet.

    29. Dezember, Kafe Marat, Thalkirchnerstraße 102


    Film: The Antifascists

    2013 attackiert eine Gruppe bewaffneter Nazis eine Demonstration in Stockholm. Mehrere Menschen werden verletzt. In Griechenland wird die Neonazi-Partei Goldenen Morgenröte zwischenzeitlich zur drittstärksten Kraft und in Malmö werden antifaschistische Aktivist_innen von Nazis mit Messern angegriffen. Showan Shattak muss in ein künstliches Koma versetzt werden.

    Der Film ‚The Antifascists‘ gibt einen Einblick in die Entwicklungen der antifaschistischen Bewegungen in Griechenland und Schweden und lässt verschiedene Protagonist_innen antifaschistischer Kämpfe zu Wort kommen.

    Sprache: Griechisch, Schwedisch mit englischen Untertiteln

    20.12.17 Werkstattkino, Frauenhoferstraße 9, 18:30 Uhr


    Antifa-Café: 10 Thesen zum Islamismus

    La banda vaga zu den materiellen und historischen Grundlagen des Islamismus.

    Der Islamismus ist ohne Frage eines der zentralen Themen der Gegenwart. Die journalistische und wissenschaftliche Flut an Interpretationen und Theorien ist kaum noch zu überschauen, lediglich brauchbare materialistische Analysen tauchen wenn überhaupt nur vereinzelt auf. Dies führt, auch unter Linken, nicht selten zu katastrophalen politischen Einschätzungen: Für die einen sind zumindest bestimmte islamistische Gruppierungen Ausdruck eines berechtigten antiimperialistischen Widerstandes, andere wiederum wollen dem Islamismus im Schulterschluss mit Staat und Militär mit „westlichen Werten“ entgegentreten. Beides ist unserer Ansicht nach verfehlt. Darum haben wir den Versuch unternommen, uns dem Phänomen mit einigen Thesen über die materiellen und historischen Grundlagen des Islamismus sowie zu den daraus resultierenden politischen Konsequenzen anzunähern. Diese Thesen, die im neuen Kosmoprolet #5 erscheinen, würden wir gerne mit euch diskutieren.

    07.12.2017 Kafe Marat (Thalkirchnerstraße 102)
    Beginn: 20 Uhr / Vortrag: 21 Uhr


    Prime Life Now!

    Preisfrage: Was hat ein Streik bei Amazon mit Antifaschismus zu tun? Antwort: Eine Menge. Krise, Konkurrenz, Prekarisierung – das ist die Signatur der Gegenwart, auf die sowohl die Erzählungen reaktionärer Akteur_innen wie der Alternative für Deutschland (AfD) als auch die Gesellschaftsvisionen der Zukunftsarchitekt_innen des Silicon Valley reagieren. Aber weder der Rückzug in die Nation, noch eine digitale Technokratie können das gutes Leben verwirklichen – schon gar nicht dann, wenn es ein gutes Leben für alle sein soll. Um gegen die Kulturalisierung gesellschaftlicher Konflikte wie gegen deren technokratische Verwaltung in die Offensive zu kommen, gilt es, die Verhältnisse als von Menschen gemachte und also auch von ihnen veränderbare zu zeigen. Dafür bieten die grenzüberschreitenden Arbeitskämpfe im Logistiksektor einen guten Anknüpfungspunkt. (weiterlesen)


    Antifakongress Bayern

    In einem Monat geht es los. Vom 3. bis zum 5. November erwarten euch im Münchner DGB-Haus eine Reihe von Vorträgen und Workshops, sowie ein vielfältiges Rahmenprogramm. Freitag- und Samstagabend lassen wir mit Party und Konzerten ausklingen.

    Themen sind dieses Jahr: AfD und Antifeminismus / AfD und Soziale Frage / Rechter Terror / NSU / CSU – Ideologie & Realpolitik / Antirassistische Theorie & Praxis / Kämpfe der Migration / Utopie / Feminismus / Kritik der politischen Ökonomie / Renationalisierung & autoritäre Tendenzen / Out of Action / Digitale Selbstverteidigung / Demosani-Arbeit…

    Mit Frigga Haug, Fritz Burschel, Andreas Kemper, Sibel Schick, Massimo Perinelli, Rosa Fava, Robert Andreasch, Eike Sanders, Stefan Dietl, Gruppen gegen Kapital und Nation und vielen mehr

    Infos, Schlafplatzbörse ect. findet ihr auf Antifakongress Bayern


    Antifa-Café

    Faschistische Sozialarbeit?
    Wie die neuen Faschisten versuchen den sozialen Raum zu erobern.
    Die europaweit agierende extrem rechte Strömung der Identitären hat ihre Epizentren in Wien und Graz. Dennoch: Die internationale Strahlkraft dieser Gruppen zeigt sich in zahlreichen internationalen Ablegern, dem regen publizistischen wie persönlichen Austausch und diversen gemeinsamen Aktionen der letzten Jahre, zuletzt etwa dem kostenintensiven Versuch, die Arbeit von NGOs im Mittelmeer zu stören. In Italien unterhalten derweil die Gesinnungsgenoss*innen der neofaschistischen Bewegung Casa Pound zahlreiche Stadtteilzentren und betätigen sich in größeren Städten als Sozialarbeiter*innen, die aufsuchende Jugendarbeit, Community-Organising oder Katastrophenhilfe organisieren.
    Seit Jahren bauen die Identitären an eigenen Strukturen, mit dem Ziel jugendlichen Adressat*innen ein breites Angebot an soziokulturellen Aktivitäten anbieten zu können: Vereine für „Jugendarbeit“, Bildungszentren, Sommercamps, sogar ein Hausprojekt. „Wir sind patriotische Streetworker“, wird dabei verlautbart. Dass diese Art der „patriotischen Erziehung der Jugend“ letztlich nicht nur als Aufgabe von radikalen außerparlamentarischen Rechten aufgefasst wird, bewies die Freiheitliche Partei Österreich, als sie im Jahr 2016 mit der Partei Einiges Russland in einer „Vereinbarung über Zusammenwirken und Kooperation“ unter dem Punkt „Erziehung der jungen Generation im Geiste von Patriotismus und Arbeitsfreude“ ähnliche Punkte ausformulierte.
    Der Vortrag der Gruppe vonnichtsgewusst untersucht einen bislang in der Auseinandersetzung mit neueren reaktionären Gruppierungen eher ignorierten Punkt: Die konkreten Manifestationen ihrer Ideologie der reaktionären Eroberung des sozialen und kulturellen Raumes in Form eigener Vereine, Häuser und Arbeitsgruppen.

    Do. 5. Oktober, Kafe Marat (Thalkirchnerstraße 102)
    Beginn: 20 Uhr | Vortrag: 21 Uhr


    Kein Schlussstrich! Kein VS!

    Für den 27. September ruft deconstruct reality zu einer Kundgebung vor dem Landesamt für Verfassungsschutz auf:

    Von 1999 bis 2011 ermordete der „Nationalsozialistische Untergrund“ zehn Menschen, beging drei Bombenanschläge und zahlreiche Banküberfälle. In der Auseinandersetzung mit dem NSU-Komplex wirft ein Aspekt besonders viele Fragen auf: Die Rolle des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Dabei gilt es zu betonen, dass das genaue Ausmaß dieser Verstrickungen und des Wissens über die Machenschaften des NSU bis heute unklar ist. (weiterlesen)

    Kundgebung: 27. September – 18 Uhr – Knorrstr. 139 (U-Bahn Am Hart)


    We name it

    Antifaschistische Demonstration anlässlich des OEZ-Prozesses.
    Sa. 23.9.17, 15 Uhr, Nymphenburger/Sandstraße, München

    We name it
    Rechten und rassistischen Terror benennen!

    München, 22. Juli 2016, ein heißer Sommertag, beinahe schon Ferienstimmung. Es ist der fünfte Jahrestag der rechten Terroranschläge in Oslo und Utøya, doch daran denkt fast niemand. Am späten Nachmittag ändert sich die Stimmung schlagartig. Polizei- und Rettungsfahrzeuge rasen plötzlich kreuz und quer durch die Stadt, mehrere Hubschrauber ziehen am Himmel auf, Smartphones vibrieren durchgehend: Push-Nachrichten und SMS, Schießerei am Olympiaeinkaufszentrum im Norden der Stadt, alles okay, geht gut, keine Sorge, bin ganz woanders.

    Wenige Tage nachdem ein Attentäter in einem Zug nahe Würzburg, im Norden des Freistaats, mehrere Menschen mit einem Messer angegriffen hat, scheint es, als wäre der dschihadistische Terror nun auch in München angekommen. München, die Stadt, die im Spätsommer und Herbst des vorangehenden Jahres zum Symbol offener Grenzen und der unaufhaltsamen Kraft der Migrationsbewegung geworden ist. München, der Hauptbahnhof, internationaler Showroom (vermeintlich) menschenfreundlicher Migrationspolitik. Bereits ein gutes halbes Jahr zuvor, in der Silvesternacht 2015 / 2016, stand er im Zentrum polizeilicher Anti-Terrormaßnahmen: bei deutschen Geheimdiensten war die Meldung eines unmittelbar bevorstehenden Terroranschlags eingegangen, Evakuierung des Bahnhofs und die polizeiliche Aufforderung Menschenansammlungen zu meiden, Ausnahmezustand. Schon bald die Entwarnung, Fehlalarm, unzuverlässige Quelle, alles halb so wild.

    Nun, sechseinhalb Monate später, ist nichts mehr halb so wild, ein Attentäter habe in und um das Olympiaeinkaufszentrum mehrere Menschen erschossen und sei auf der Flucht, von weiteren bewaffneten Attentätern in der Innenstadt ist die Rede. Später wird sich herausstellen, dass es sich bei ihnen um ungekennzeichnete Zivilpolizisten handelt, die mit gezogener Waffe unterwegs sind. Massenpanik, viele Verletzte. Die Polizei ruft alle Menschen auf, die Öffentlichkeit zu meiden, an den bayerischen Landesgrenzen und der Grenze zu Tschechien werden Grenzkontrollen aufgezogen, an der deutsch-österreichischen Grenze bestehen sie bereits – zur Schließung der Balkanroute. Anti-Terror-Einheiten aus mehren Bundesländern und aus Österreich werden im Stadtgebiet zusammengezogen. Währenddessen kennen die Medien kein anderes Thema und als eigentlich niemand irgendetwas wirklich weiß, wissen einige schon allzu gut Bescheid: André Poggenburg, AfD-Rechtsaußen und sachsen-anhaltinischer Fraktionsvorsitzender twittert: „Merkel-Einheitspartei: danke für den Terror in Deutschland und Europa!”. Aus Merkels eigener Partei folgen ähnliche Stimmen, „Das muss der Wendepunkt sein: Die Willkommenskultur ist tödlich. Es geht um unser Land!“ erklärt ein sächsischer CDU-Politiker, der seine Chance gekommen sieht. Einige Medien berichten, der Schütze haben während der Tat „Allahu akbar“ gerufen, die Sache scheint klar. Die Gleichung Terror = islamistischer Terror wirkt, sie wirkt unfassbar plausibel. Nun ist er da, der islamistische Terror, den der rechte Mob mit heimlicher Vorfreude, viele andere mit großer Angst schon erwartet haben. (weiterlesen)


    Antifa-Café

    Der NSU, die BRD und der rassistische Normalzustand

    Zwischen 1999 bis 2011 beging der NSU drei Bombenanschläge und zehn Morde, darunter neun an migrantischen Kleinunternehmern, sowie zahlreiche Banküberfälle. Erst im Jahr 2011 enttarnte sich die nationalsozialistische Terrorgruppe durch den Selbstmord von Böhnhart und Mundlos selbst. Zwar war der NSU das Werk von militanten Neonazis, ohne die Verwicklungen des Verfassungsschutzes, den Rassismus in Polizei und Gesellschaft hätte es ihn jedoch nie in dieser Form gegeben. Es gilt daher jene Faktoren zu analysieren, die dazu geführt haben, dass der NSU seine neonazistischen Terrorakte begehen konnte. Inwieweit bestehen die gesellschaftlichen Verhältnisse, die den NSU möglich gemacht haben, auch nach dessen Auffliegen fort? Außerdem soll es dem Vortrag um offene Fragen, den Prozess und die Aktionen am Tag der Urteilsverkündung gehen.

    7.9.17 Kafe Marat, Thalkirchnerstr. 102
    Beginn: 20 Uhr / Vortrag: 21 Uhr


    Unsere Wahl: Die autoritäre Formierung durchbrechen

    Gegen die Festung und ihre Fans

    Bei den Bundestagswahlen in Deutschland und den Nationalratswahlen in Österreich droht sich der Rechtsruck im Zentrum des europäischen Kapitalismus zu verfestigen. Auch wenn es zuletzt stiller um die Rechtspopulist*innen geworden ist,im Windschatten des neoliberalen „Weiter so“ steigen ihre Umfragewerte wieder. Der Anstieg findet statt, gerade weil Positionen der AfD und FPÖ inzwischen in wesentlichen Punkten von der bürgerlichen Mitte übernommen wurden. Ob tödliche Abschottung Europas gegen Geflüchtete oder Abbau demokratischer Grundrechte, Kriminalisierung sozialer Bewegungen und Ausbau des Polizeistaates – die autoritäre Formierung des Standortes wird von den Regierungsparteien und selbst Teilen der „linken Opposition“ längst als notwendige Antwort auf die Krisen der kapitalistischen Weltordnung verstanden. AfD und FPÖ sind dabei Stichwortgeber, Antreiber und Profiteure dieser Entwicklung in einem. Im Ping-Pong-Spiel mit der bürgerlichen Mitte verschieben sie die öffentliche Diskussion nach rechts und bauen ihre Stukturen aus. Die demokratische Mitte reagiert mit immer weiteren Gesetzesverschärfungen, um sich selbst als attraktivere Option für rechte Wähler*innen darzustellen. Dieser Strategie stellen wir uns entgegen: Der Rechtsruck wird nicht durch Anpassung an ihn gestoppt werden. Wir rufen die radikale Linke daher dazu auf, die öffentliche Aufmerksamkeit im Wahlkampf zu nutzen,um dem Rechtsruck in den Parlamenten und Behörden auf der Straße entgegen zu treten, die Fans der Festung Europa anzugreifen und die Normalisierung des Rechtsrucks zu stören.
    (Weiterlesen bei NIKA)


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