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  • Feminism is Classwar!

    Heraus zum Frauen*streik 2019

    Aufruf zu Streik und Sabotage an Patriarchat, Kapital und Vaterland

    Letztes Jahr haben am Frauenkampftag in Spanien, Argentinien, USA, Italien und vielen anderen Ländern Frauen gestreikt. In Spanien haben knapp 5 Millionen Frauen zu einem feministischen Generalstreik aufgerufen. In mehr als 50 Ländern haben sich mittlerweile Komitees gebildet, um 2019 einen ordentlichen Aufstand aus der Küche zu begehen. Zeit, uns auch im Land der sozialpartnerschaflichen Liebe zwischen Gewerkschaften und politischer Repräsentation durch Vertreterinnen der neoliberalen Technokratie zu organisieren!

    #WeStrike

    Frauen erhalten durchschnittlich 21% weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen. Nur etwa 4% der Führungsetagen bestehen aus Frauen. Dahingegen sind Frauen in den am geringsten entlohnten Sektoren noch immer völlig überrepräsentiert. Aktuell finden im Rahmen der Auseinandersetzungen im öffentlichen Dienst auch in Pflege und Erziehung in verschiedenen Bundesländern, wie Nordrhein-Westfalen, Hessen, Berlin und Bremen betriebliche Auseinandersetzungen um mehr Lohn und Personal statt. Pflegerin und Erzieherin sind klassische Frauenberufe. Die schlechte Entlohnung ist systemisch bedingt: Der Kapitalismus spaltet die Einheit von Produktion und Reproduktion, legt Frauen auf die Reproduktionsarbeit fest und wertet diese zugleich ab. Frauen erledigen im europäischen Durchschnitt 79% der unentlohnten Hausarbeit, wie Putzen, Kochen oder Bügeln. Gewalt gegen Frauen wird nach wie vor in den meisten Fällen im häuslichen Umfeld durch den Partner oder Ex-Partner verübt.
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    Antifa-Café

    Frauen auf den Barrikaden
    Petra Gerschner und Michael Backmund über Frauen in der Münchner Revolution und Räterepublik

    Im April des Jahres 1919 marschierten die Truppen der Konterrevolution, rechte Freikorps und Reichswehrsoldaten auf München um die Räterepublik niederzuschlagen. Revolutionärinnen stellten sich den „weißen Garden“ in Dachau, wo die Freikorpsverbände zunächst zurückgeschlagen werden konnten, und auch in den Straßen Münchens entgegen. Wie schon bei den großen Streiks der Vorjahre, beteiligten sich Frauen aus den Münchner Arbeiter*innenvierteln massiv an Revolution und Räterepublik 1918 und 1919. Frauen wirkten im Revolutionstribunal und stritten im Rätekongress auch gegen die – in patriarchalen Mustern verhangenen – männlichen Revolutionäre.
    Welche Rolle Frauen spielten, als die Rote Fahne an den Türmen der Frauenkirche wehte, werden uns Petra Gerschner und Michael Backmund erzählen. Sie hatten Ende der 80er Jahre die Gelegenheit mit Protagonistinnen der Münchner Räterevolution zu sprechen. Wir werden dabei auch Videomaterial aus den Interviews zu sehen kriegen. An diesem Abend werfen wir einen historischen Rückblick auf feministische Kämpfe in München und stimmen uns damit auf den kommenden Frauenstreik und Frauenkampftag am 8. März ein.

    Beginn: 20 Uhr | Vortrag: 21 Uhr

    Donnerstag 7.2.2019, Kafe Marat
    (Thalkirchnerstraße 102)


    NIKA-Konferenz

    How we win

    Rechtsruck hier, Rechtsruck da. Es mag einem erscheinen, als sei schon alles verloren. Aber das Bild stimmt so nicht, denn auf der anderen Seite gibt es zahlreiche Bewegungen und Initiativen, die für eine andere, eine solidarische Gesellschaft eintreten. Vom 18. bis zum 20. Januar wollen wir auf der dritten NIKA-Konferenz in Berlin über unterschiedliche Analysen, Strategien und Ziele ins Gespräch kommen, um herauszufinden, wie wir gemeinsam eine bessere Welt gewinnen.

    Auf dem Programm stehen Podien zu antinationalen Strategien mit Plan C (Großbritannien), Kolektiv 115 (Tschechien), autonome antifa w (Österreich), We‘ll come united, dem Frauen*streiknetzwerk und Anderen. Außerdem gibt es eine Reihe von Workshops zu Presse- und Medienarbeit, Tipps für Aktionen, die Gestaltung offener Treffen, feministische Strategien gegen den Antifeminismus der Neuen Rechten und vieles mehr.

    Das Programm und alle wichtigen Infos gibt es auf dem Blog von Nationalismus ist keine Alternative.


    Escape Söder

    Am 19. Januar feiert die Mitmachkampagne NIKA Bayern im Kafe Marat. Los geht es mit einem Vortrag zur Neufassung des Polizeiaufgabengesetzes und der autoritären Formierung von Sebastian Färber und Pascal Neuert.
    Auf der Bühne gibt’s Rap von LMF (Refpolk & Ben Dana) und Alternative RNB von NKalis. Danach wird aufgelegt.

    NIKA steht kurz für „Nationalismus ist keine Alternative“. NIKA Bayern ist eine Mitmachkampagne gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck und die Akteure, die ihn vorantreiben. Dabei wollen wir nicht bei reinen Abwehrkämpfen stehen bleiben, sondern für linke Forderungen und Projekte in die Offensive gehen. Es geht also darum, gesellschaftliche Alternativen von links sichtbar zu machen und durchzusetzen.

    19.1.19 Kafe Marat (Thalkirchnerstraße 102)
    Offen ab 20 Uhr


    Antifa-Café

    Geschichte, Ideologien und Strukturen der „Neuen Rechten“

    mit Robert Andreasch

    Viele sind derzeit ja regelrecht fasziniert von Denen, die sich selber als „Neue Rechte“ beschreiben oder von Dritten so bezeichnet werden. Sei es von der „Identitären Bewegung“ („Jung, hip, rechtsextrem“, Hannoversche Allgemeine), von Martin Sellner („Martin Sellner hört Hip Hop und hasst den Islam“, zeit.de), Götz Kubitschek („Der dunkle Ritter Götz“, Der Spiegel), Caroline Sommerfeld („A Very German Love Story: When Old Left and Far Right Share a Bedroom“, The New York Times) oder von der „Konservativen Revolution“ (Alexander Dobrindt) sowie der vorgeblichen Intellektualität am rechten Rand („Die schreiben Artikel auf einem Niveau, bei dem man erst mal ins Schleudern kommt“; Buchhandlung Lehmkuhl).

    Doch ist das mit dem Faschismus echt so kompliziert? Insbesondere für Einsteiger_innen erläutert Robert Andreasch kompakt die lange Geschichte der „Neuen Rechten“ und ihre Akteur_innen und gibt einen Einblick in ihre rassistischen und nationalistischen Ideologien, ihre Mythen, Begriffe und Strategien.

    Robert Andreasch ist Mitarbeiter der Antifaschistischen Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e. V. (a.i.d.a.) und arbeitet als Autor, Journalist und Sachverständiger zur radikalen Rechten in Süddeutschland.

    Beginn 20 Uhr | Vortrag 21 Uhr

    Do. 3.1.19 Kafe Marat (Thalkirchnerstraße 102)


    How We Win

    Vom 18. bis zum 20. Januar findet an der Humboldt-Universität zu Berlin die dritte bundesweite Konferenz der Kampagne Nationalismus ist keine Alternative statt.

    Es reicht nicht mehr, nur dagegenzuhalten. Auch wenn es jetzt dringlich ist, die neuen Faschisten in die Schranken zu weisen, so dürfen wir doch nicht aus den Augen verlieren, was uns dazu antreibt: Die Möglichkeit einer Welt ohne Gewalt und Ausbeutung. Solidarität und das gute Leben für alle! Bauen wir also gemeinsam eine handlungsfähige antifaschistische Linke auf, die sich wieder traut, danach zu fragen, wie sie gewinnen kann.

    Kommt Ende Januar zur dritten Konferenz der Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative“ nach Berlin!


    Antifa-Soli-Auktion

    Antifaschistische Jugend – Heraus zur Antifa-Soli Versteigerung!

    Alle Jahre wieder braucht die Antifa Geld und beendet das Jahr mit der legendären Benefiz-Versteigerung zu Gunsten antifaschistischer Politik in München.

    Bringt alles, was ihr für einen guten Zweck in Geld verwandelt sehen wollt auf unseren Gabentisch: egal ob Laptops von CDU-Politikern, die über die Feiertage selbst gestrickte Hassi für die kalten Tage, oder kultige Politplakate aus der WG – alles kommt unter den Hammer. Zusätzlich haben wir wie immer allerlei Schätze und Überraschungen organisiert, die ihr nur an diesem Abend ersteigern könnt!

    Für kulinarische und musikalische Köstlichkeiten ist ebenfalls gesorgt.

    28.12.2018 Kafe Marat
    (Thalkirchnerstraße 102)

    Offen ab 20 Uhr


    Antifa-Café

    Haltung des prinzipiellen Verdachts: Antiziganismus und Polizei
    mit Markus End

    „Salvini will Roma zählen lassen“: Deutsche Medien haben die Pläne des italienischen Innenministers zurecht scharf kritisiert. Doch wie sieht es eigentlich in Deutschland aus?

    Von der Einrichtung des sogenannten ‚Zigeunernachrichtendienstes‘ 1899 in München lassen sich personelle, institutionelle und materielle Verbindungslinien bis in die Bundesrepbublik ziehen. Im Nationalsozialismus waren Münchner Polizisten maßgeblich an der Organisation des Völkermordes beteiligt. Der Schwerpunkt des Vortrags wird nach einer kurzen historischen und theoretischen Einbettung darauf liegen, die heutige Situation darzustellen. Dazu werden vielfältige Beispiele gegenwärtiger antiziganistischer polizeilicher Ermittlungsansätze vorgestellt, analytisch eingeordnet und kritisiert.

    Beginn: 20 Uhr / Vortrag: 21 Uhr
    06.12.18 Kafe Marat (Thalkirchnerstraße 102)


    Antifaschistischer Kongress Bayern

    Dieses Jahr wird in München bereits zum fünften mal der bayernweite antifaschistische Kongress stattfinden. Vom 1. bis zum 4. November 2018 gibt es in DGB-Haus und Kafe Marat reichlich Gelegenheit für Ausstausch und Diskussion über die aktuellen Verhältnisse, antifaschistische Gegenstrategien und eigene Perspektiven. Neben zahlreichen Vorträgen, Diskussionspodien und Workshops stehen auch eine Stadtführung, eine Zeitzeuginnenveranstaltung und einiges mehr auf dem Programm. Auch Kultur, Konzert und Party werden nicht zu kurz kommen.

    Alle Infos, Programm usw. findet ihr auf: antifakongress.blogsport.eu


    Wer schweigt stimmt zu

    Am 14. Oktober werden mit der AfD das erste Mal seit vielen Jahrzehnten, Faschist_innen in den bayerischen Landtag einziehen. Und auch die CSU wird, einem für sie desaströsen Wahlergebnis zum Trotz, alles daran setzen, die autoritäre Formierung der Gesellschaft voranzutreiben und Millionen Menschen ein gutes Leben vorzuenthalten.

    Über die letzten Wochen und Monate sind wir gegen Rechtsruck, rassistische und menschenverachtende Hetze, für verfügbaren Wohnraum für Alle und eine Seebrücke auf die Straße gegangen. Auch über die Landtagswahl hinaus, werden wir diese breite progressive soziale Bewegung fortsetzen. Am Tag der Wahl werden wir den rechten Menschenfeinden zeigen, dass sie auch die nächsten Jahre mit unserem Widerstand zu rechnen haben und unser Kampf für eine solidarische Gesellschaft weitergeht.

    Kommt am 14.10. alle um 19 Uhr zum Stachus in München.


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