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    „Wir sind alle Fremdarbeiter!“
    Migrantische Kämpfe, wilde Streiks und die sozialen Bewegungen der 1960er und 1970er Jahre.
    Simon Goeke

    Migration und Soziale Bewegungen prägten die Gesellschaft der Bundesrepublik in den 1960er und 1970er Jahre wie kaum ein anderes Phänomen. Dennoch werden diese beiden Konstanten des sozialen Wandels meist getrennt betrachtet. Wie haben sich Gewerkschaften und die sogenannten Achtundsechziger mit der Zuwanderung von Millionen von Arbeiter*innen auseinandergesetzt? Und wie haben die Migrant*innen Einfluss auf die sozialen Bewegungen der Bundesrepublik genommen? Der multimediale Vortrag geht auf verschiedene wilde Streiks sowie betriebliche und außerbetriebliche Protestformen ein und verdeutlicht wie entscheidend Migration und der gesellschaftliche Wandel der 1970er Jahre zusammenhängen.

    Beginn 20 Uhr / Vortrag 21 Uhr

    Do. 7.3.19 im Kafe Marat (Thalkirchnerstraße 102)


    8. März: Frauenstreik und Demo

    1911 gingen auf Initiative Clara Zetkins erstmals Frauen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Dänemark zum internationalen Frauentag auf die Straße. Sie forderten die Einführung des Frauenwahlrechts und die Verbesserung der sozialen Stellung von Frauen. In den folgenden Jahren demonstrierten, noch ohne festes Datum, jedes Jahr zehntausende Frauen. Mit der wachsenden Kriegsgefahr kämpften die Frauen gegen den Militarismus Preußens und der europäischen Großmächte. Der erste Weltkrieg unterbrach die Tradition des Frauentags. Frauen protestierten aber weiter gegen den Krieg und die desaströse Versorgungslage in den deutschen Städten, die besonders Arbeiterinnen traf. Die Revolution 1918 wäre ohne die Kämpfe von Frauen nicht möglich gewesen.
    Ab 1921 fand der Frauentag nun regelmäßig am 8. März statt, bis er im nationalsozialistischen Deutschland verboten wurde. Das passive Wahlrecht und andere gesellschaftliche und politische Errungenschaften der Frauenbewegungen wurden faktisch abgeschafft. Zahlreiche Protagonistinnen der Frauenbewegung wurden verhaftet, in Gefängnisse gesperrt, in Konzentrationslager verschleppt oder ins Exil gezwungen. Die sozialistische Frauenbewegung wurde gewaltsam zerschlagen. In Deutschland wurden Frauen als Mütter und Kämpferinnen für die NS-Volksgemeinschaft in den Staat integriert.
    Es dauerte bis in die 1960er Jahre, bis Frauen in der BRD wieder an die Traditionen des emanzipativen Frauentages anknüpften. Heute wie damals gibt es viele Gründe gegen Patriarchat und Kapitalismus in Bewegung zu kommen.
    Deshalb gehen wir am 8. März in München und überall für den internationalen Frauen*kampftag auf die Straße.

    Kundgebung und Demo: 16 Uhr Marienplatz
    Mehr Infos findet ihr hier

    Wissenswertes zum Frauenstreik gibt es auf frauenstreik.org

    Aufruf zu Streik und Sabotage an Patriarchat, Kapital und Vaterland. Heraus zum Frauen*streik 2019.


    Am 23.3. nach Frankfurt

    Solidarität! Gegen den Rechtsruck in Staat und Gesellschaft.
    Demonstration, 23.03.19, Frankfurt am Main

    Für die Anwältin Seda Başay-Yıldız, Nebenklägerin im NSU-Prozess für die Angehörigen von Enver Şimşek, sind rassistische Drohschreiben nichts Ungewöhnliches. Im Dezember machte sie jedoch öffentlich, dass sie und ihre Familie von einem nationalsozialistischen Netzwerk innerhalb der Frankfurter Polizei Drohschreiben bekam. Inzwischen ist das vierte Schreiben des NSU 2.0 aufgetaucht und wiederholt werden interne Informationen der Polizeibehörde genutzt. Seda wird aus rassistischen Motiven bedroht. Opfer rassistischer Gewalt haben unsere Solidarität!
    Die Organisation von extrem rechten Zellen innerhalb der exekutiven Staatsapparate sind jedoch kein Einzelfall. Innerhalb des sächsischen Sondereinsatzkommandos (SEK) gaben sich zwei Beamte den Codenamen „Böhnhardt“, in Berlin versandten Polizist*innen Drohbriefe an linke Initiativen und der Bundeswehrsoldat Franco A. hortete Kriegswaffen und bereitete einen Terroranschlag vor. Das offizielle Veteranennetzwerk aus Elitesoldaten „Uniter“ plant konsequent die Liquidation von linken Politiker*innen und bereitete eine faschistische Putschsituation vor. (weiterlesen)


    Feminism is Classwar!

    Heraus zum Frauen*streik 2019

    Aufruf zu Streik und Sabotage an Patriarchat, Kapital und Vaterland

    Letztes Jahr haben am Frauenkampftag in Spanien, Argentinien, USA, Italien und vielen anderen Ländern Frauen gestreikt. In Spanien haben knapp 5 Millionen Frauen zu einem feministischen Generalstreik aufgerufen. In mehr als 50 Ländern haben sich mittlerweile Komitees gebildet, um 2019 einen ordentlichen Aufstand aus der Küche zu begehen. Zeit, uns auch im Land der sozialpartnerschaflichen Liebe zwischen Gewerkschaften und politischer Repräsentation durch Vertreterinnen der neoliberalen Technokratie zu organisieren!

    #WeStrike

    Frauen erhalten durchschnittlich 21% weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen. Nur etwa 4% der Führungsetagen bestehen aus Frauen. Dahingegen sind Frauen in den am geringsten entlohnten Sektoren noch immer völlig überrepräsentiert. Aktuell finden im Rahmen der Auseinandersetzungen im öffentlichen Dienst auch in Pflege und Erziehung in verschiedenen Bundesländern, wie Nordrhein-Westfalen, Hessen, Berlin und Bremen betriebliche Auseinandersetzungen um mehr Lohn und Personal statt. Pflegerin und Erzieherin sind klassische Frauenberufe. Die schlechte Entlohnung ist systemisch bedingt: Der Kapitalismus spaltet die Einheit von Produktion und Reproduktion, legt Frauen auf die Reproduktionsarbeit fest und wertet diese zugleich ab. Frauen erledigen im europäischen Durchschnitt 79% der unentlohnten Hausarbeit, wie Putzen, Kochen oder Bügeln. Gewalt gegen Frauen wird nach wie vor in den meisten Fällen im häuslichen Umfeld durch den Partner oder Ex-Partner verübt.
    (weiterlesen)


    Antifa-Café

    Frauen auf den Barrikaden
    Petra Gerschner und Michael Backmund über Frauen in der Münchner Revolution und Räterepublik

    Im April des Jahres 1919 marschierten die Truppen der Konterrevolution, rechte Freikorps und Reichswehrsoldaten auf München um die Räterepublik niederzuschlagen. Revolutionärinnen stellten sich den „weißen Garden“ in Dachau, wo die Freikorpsverbände zunächst zurückgeschlagen werden konnten, und auch in den Straßen Münchens entgegen. Wie schon bei den großen Streiks der Vorjahre, beteiligten sich Frauen aus den Münchner Arbeiter*innenvierteln massiv an Revolution und Räterepublik 1918 und 1919. Frauen wirkten im Revolutionstribunal und stritten im Rätekongress auch gegen die – in patriarchalen Mustern verhangenen – männlichen Revolutionäre.
    Welche Rolle Frauen spielten, als die Rote Fahne an den Türmen der Frauenkirche wehte, werden uns Petra Gerschner und Michael Backmund erzählen. Sie hatten Ende der 80er Jahre die Gelegenheit mit Protagonistinnen der Münchner Räterevolution zu sprechen. Wir werden dabei auch Videomaterial aus den Interviews zu sehen kriegen. An diesem Abend werfen wir einen historischen Rückblick auf feministische Kämpfe in München und stimmen uns damit auf den kommenden Frauenstreik und Frauenkampftag am 8. März ein.

    Beginn: 20 Uhr | Vortrag: 21 Uhr

    Donnerstag 7.2.2019, Kafe Marat
    (Thalkirchnerstraße 102)


    NIKA-Konferenz

    How we win

    Rechtsruck hier, Rechtsruck da. Es mag einem erscheinen, als sei schon alles verloren. Aber das Bild stimmt so nicht, denn auf der anderen Seite gibt es zahlreiche Bewegungen und Initiativen, die für eine andere, eine solidarische Gesellschaft eintreten. Vom 18. bis zum 20. Januar wollen wir auf der dritten NIKA-Konferenz in Berlin über unterschiedliche Analysen, Strategien und Ziele ins Gespräch kommen, um herauszufinden, wie wir gemeinsam eine bessere Welt gewinnen.

    Auf dem Programm stehen Podien zu antinationalen Strategien mit Plan C (Großbritannien), Kolektiv 115 (Tschechien), autonome antifa w (Österreich), We‘ll come united, dem Frauen*streiknetzwerk und Anderen. Außerdem gibt es eine Reihe von Workshops zu Presse- und Medienarbeit, Tipps für Aktionen, die Gestaltung offener Treffen, feministische Strategien gegen den Antifeminismus der Neuen Rechten und vieles mehr.

    Das Programm und alle wichtigen Infos gibt es auf dem Blog von Nationalismus ist keine Alternative.


    Escape Söder

    Am 19. Januar feiert die Mitmachkampagne NIKA Bayern im Kafe Marat. Los geht es mit einem Vortrag zur Neufassung des Polizeiaufgabengesetzes und der autoritären Formierung von Sebastian Färber und Pascal Neuert.
    Auf der Bühne gibt’s Rap von LMF (Refpolk & Ben Dana) und Alternative RNB von NKalis. Danach wird aufgelegt.

    NIKA steht kurz für „Nationalismus ist keine Alternative“. NIKA Bayern ist eine Mitmachkampagne gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck und die Akteure, die ihn vorantreiben. Dabei wollen wir nicht bei reinen Abwehrkämpfen stehen bleiben, sondern für linke Forderungen und Projekte in die Offensive gehen. Es geht also darum, gesellschaftliche Alternativen von links sichtbar zu machen und durchzusetzen.

    19.1.19 Kafe Marat (Thalkirchnerstraße 102)
    Offen ab 20 Uhr


    Antifa-Café

    Geschichte, Ideologien und Strukturen der „Neuen Rechten“

    mit Robert Andreasch

    Viele sind derzeit ja regelrecht fasziniert von Denen, die sich selber als „Neue Rechte“ beschreiben oder von Dritten so bezeichnet werden. Sei es von der „Identitären Bewegung“ („Jung, hip, rechtsextrem“, Hannoversche Allgemeine), von Martin Sellner („Martin Sellner hört Hip Hop und hasst den Islam“, zeit.de), Götz Kubitschek („Der dunkle Ritter Götz“, Der Spiegel), Caroline Sommerfeld („A Very German Love Story: When Old Left and Far Right Share a Bedroom“, The New York Times) oder von der „Konservativen Revolution“ (Alexander Dobrindt) sowie der vorgeblichen Intellektualität am rechten Rand („Die schreiben Artikel auf einem Niveau, bei dem man erst mal ins Schleudern kommt“; Buchhandlung Lehmkuhl).

    Doch ist das mit dem Faschismus echt so kompliziert? Insbesondere für Einsteiger_innen erläutert Robert Andreasch kompakt die lange Geschichte der „Neuen Rechten“ und ihre Akteur_innen und gibt einen Einblick in ihre rassistischen und nationalistischen Ideologien, ihre Mythen, Begriffe und Strategien.

    Robert Andreasch ist Mitarbeiter der Antifaschistischen Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e. V. (a.i.d.a.) und arbeitet als Autor, Journalist und Sachverständiger zur radikalen Rechten in Süddeutschland.

    Beginn 20 Uhr | Vortrag 21 Uhr

    Do. 3.1.19 Kafe Marat (Thalkirchnerstraße 102)


    How We Win

    Vom 18. bis zum 20. Januar findet an der Humboldt-Universität zu Berlin die dritte bundesweite Konferenz der Kampagne Nationalismus ist keine Alternative statt.

    Es reicht nicht mehr, nur dagegenzuhalten. Auch wenn es jetzt dringlich ist, die neuen Faschisten in die Schranken zu weisen, so dürfen wir doch nicht aus den Augen verlieren, was uns dazu antreibt: Die Möglichkeit einer Welt ohne Gewalt und Ausbeutung. Solidarität und das gute Leben für alle! Bauen wir also gemeinsam eine handlungsfähige antifaschistische Linke auf, die sich wieder traut, danach zu fragen, wie sie gewinnen kann.

    Kommt Ende Januar zur dritten Konferenz der Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative“ nach Berlin!


    Antifa-Soli-Auktion

    Antifaschistische Jugend – Heraus zur Antifa-Soli Versteigerung!

    Alle Jahre wieder braucht die Antifa Geld und beendet das Jahr mit der legendären Benefiz-Versteigerung zu Gunsten antifaschistischer Politik in München.

    Bringt alles, was ihr für einen guten Zweck in Geld verwandelt sehen wollt auf unseren Gabentisch: egal ob Laptops von CDU-Politikern, die über die Feiertage selbst gestrickte Hassi für die kalten Tage, oder kultige Politplakate aus der WG – alles kommt unter den Hammer. Zusätzlich haben wir wie immer allerlei Schätze und Überraschungen organisiert, die ihr nur an diesem Abend ersteigern könnt!

    Für kulinarische und musikalische Köstlichkeiten ist ebenfalls gesorgt.

    28.12.2018 Kafe Marat
    (Thalkirchnerstraße 102)

    Offen ab 20 Uhr


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